Der Iran-Konflikt hat Europa in der schlechtesten Ausgangslage seit 2021 erwischt – und zeigt einmal mehr, wie teuer fossile Abhängigkeit ist.
Der Iran-Konflikt hat die Straße von Hormuz lahmgelegt – rund 20 Prozent des globalen Öls und LNG kommen nicht mehr durch, und nach dem Scheitern der Friedensgespräche in Pakistan hat Trump eine Seeblockade gegen iranische Häfen verhängt:
- Brent knackt wieder die 100-Dollar-Marke,
- Gas wird massiv teurer,
- und Europas Energieversorgung steht unter Druck.
Dabei ist die Ausgangslage in einem entscheidenden Punkt schlechter als 2022: Deutschlands Gasspeicher liegen bei nur 23 Prozent – dem niedrigsten Stand seit dem Winter vor Russlands Einmarsch in die Ukraine. Auf der Gegenseite stehen allerdings echte Rekorde: Über 50 % des deutschen Stroms kamen im ersten Quartal aus Erneuerbaren, die Windkraft legte über 25 % zu – Energie, die weder Tanker noch Meerengen braucht.
Die Krise macht es ganz klar: Fossile Abhängigkeit ist nie wirklich sicher – und genau jetzt braucht die Energiewende ihren echten Turbo!
Quellenverzeichnis
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Straße von Hormuz lahmgelegt
Erklärung der Bedeutung der Meeresenge und Folgen für die Weltwirtschaft. -
Friedensgespräche gescheitert
Die Gespräche in Pakistan sind gescheitert. Das US Militär beginnt die See-Blockade. -
US-Blockade
Iranische Häfen werden durch das US-Militär blockiert. -
Brent über 100$ Marke
Ölpreise schießen in die Höhe und die 100$ Marke wurde geknackt. -
Krisenpläne
Gasspeicherziel von 90% auf 80% abgesenkt. -
Gasspeicher bei knapp über 20%
Die Stände in den Gasspeichern ist so niedrig wie zuletzt vor dem Winter des russischen Einmarsch in die Ukraine -
Norwegen fördert weiter über Pipeline
Norwegen öffnet die Zufuhr und deckt den Bedarf in größeren Teilen ab -
Erneuerbare decken mehr als die Hälfte in Q1
53% des deutschen Bedarfs konnten die Erneuerbaren abdecken in den Wintermonaten.

