Die Paulownia gilt als Turbo-Baum fürs Klima. Aber was kann sie wirklich – und was bedeutet das für CO₂, Artenvielfalt und Insekten?
Letztes Jahr haben wir hier zusammen Paulownia-Bäume gepflanzt – unsere „Klimakillerkiller“.
Sie wachsen schnell – sehr, sehr schnell – und können deshalb in kurzer Zeit viel Biomasse aufbauen, also auch CO₂ binden. Klingt nach Wunderbaum. Ist aber natürlich komplizierter:
Die Paulownia kommt ursprünglich aus China; wir haben deshalb hybride Formen gepflanzt, die sich nicht selbst verbreiten können und nicht invasiv sind. Trotzdem bleibt die Frage: Was bringen solche Bäume eigentlich für die heimische Natur? Für manche Insekten können sie nützlich sein, für spezialisierte Arten aber längst nicht so wertvoll wie Eiche, Buche oder Ahorn. Und jetzt schneidet mein Bruder Noah sie alle wieder ab. Warum das kein Scheitern ist, sondern genau der nächste richtige Schritt, zeigen wir im neuen Video.
